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Die ursprünglich aus Südeuropa stammende Saat-Esparsette ist eine ausdauernde, 30 bis 60 cm hoch wachsende Pflanze mit schlanken,
aufrechten bis aufsteigenden Stengeln, die unverzweigt oder in der oberen Hälfte leicht verzweigt sind. Die Blätter sind wechselständig und
unpaarig gefiedert. Die 13 bis 27 Teilblättchen sind 1 - 2 cm lang, 3 - 5 mm breit und haben eine kurze aufgesetzte Spitze.
Die rosaroten, 10 - 14 mm großen Blüten erscheinen von Mai bis Juli und besitzen dunklere purpurfarbene Nerven. Jeweils 20-50 Blüten befinden sich in einem ährig-traubigen Blütenstand. Die Fahne der fünfzähligen Schmetterlingsblüte ist genauso lang wie das Schiffchen und die Flügel.
Die Frucht ist eine verholzte netznervige, gerippte Hülse mit einer gekerbten Naht. Die Samen sind über 3 mm lang, oval, glatt und
in einer einsamigen, nicht aufspringenden Hülse fest verschlossen.
Die Saat-Esparsette ist eine kalkliebende Pflanze trockener, sonniger Hänge. die sie mit ihrem bis zu 4 m tief reichenden Wurzelsystem befestigt. Als eiweißreiche Futterpflanze für das Vieh und als stickstoffbindender Bodenverbesserer wird sie häufig kultiviert.
Obwohl das griechische Wort onobrychis Eselsfutter bedeutet, wurde die Saat-Esparsette im Altertum noch nicht kultiviert. Erst im 16. Jahrhundert ist sie erstmals als Futterpflanze erwähnt worden. Der Artname viciifolia drückt die Ähnlichkeit der Blätter mit denen der Wicke aus.
| Lateinischer Name | Deutscher Name | |
| Onobrychis arenaria | Sand-Esparsette, Strand-Esparsette | |
| Onobrychis caput-galli | Hahnenkopf-Esparsette | |
| Onobrychis crista-galli | Hahnenkamm-Esparsette | |
| Onobrychis montana | Berg-Esparsette | Foto im Web |
| Onobrychis saxatilis | Felsen-Esparsette |