Der Gemeine Rosenkäfer (Cetonia aurata)
Insekt des Jahres 2000
Der 14 bis 20 mm groß werdende Gemeine Rosenkäfer, auch Goldglänzender Rosenkäfer bzw. Goldkäfer genannt, gehört zu der Familie der Blatthornkäfer (Scarabaeidae) und zählt in Deutschland zu den geschützten Käfer-Arten. Er ist in weiten Teilen Europas und Asiens verbreitet und bevorzugt hier vor allem die wärmeren südlicheren Regionen.
Auch in unserem Garten ist er häufig anzutreffen.
| Rosenkäfer auf Margarite (Leucanthemum vulgare) |
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| Rosenkäfer auf Wilder Möhre (Daucus carota) |
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| Rosenkäfer auf Riesenbärenklau (Heracleum mantegazzianum) |
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| Rosenkäfer auf Weißdorn (Crataegus monogyna) |
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| Rosenkäfer auf Feuerdorn (Pyracantha coccinea) |
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| Rosenkäfer auf Scharlachdorn (Crataegus coccinea) |
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Der Rosenkäfer besitzt metallisch grün- oder kupferglänzenden Flügeldecken, an deren hinteren Enden sich kleine weiße Querflecken befinden können. Er lebt nur wenige Monate, wobei seine Flugzeit von April bis in den September reicht.
| Rosenkäfer auf Apfelbeere (Aronia melanocarpa) |
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| Rosenkäfer auf Fasanenspiere (Physocarpos opulifolius) |
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| Rosenkäfer auf Fiederspiere (Sorbaria sorbifolia) |
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| Rosenkäfer auf Schlitzblättriger Karde (Dipsacus laciniatus) |
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| Rosenkäfer auf Wilder Karde (Dipsacus fullonum) |
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| Rosenkäfer auf Borstiger Karde (Dipsacus pilosus) |
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Besonders auffällig ist auch der geräuschvolle Flug des Rosenkäfers. Er hebt zum Fliegen seine miteinander verwachsenen Flügeldecken etwas an, wodurch dann an den Seiten die Hautflügel erscheinen.
| Rosenkäfer auf Wildem Dost (Origanum vulgare) |
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| Rosenkäfer auf Krauser Distel (Carduus crispus) |
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| Rosenkäfer auf Wiesenwitwenblume (Knautia arvensis) |
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Der Rosenkäfer ernährt sich von Pollen, Nektar, Blütenteilen und reifen Früchten.
Man findet ihn aber nicht nur auf den Blüten von Rosen, sondern auch an Weißdorn, Holunder, Flieder, Spiere, Karde, Tamariske, Kugeldistel, Wiesenwitwenblume, Mohn und Doldenblüten. Am besten kann man ihn in den Mittagsstunden bei Sonnenschein beobachten, denn dann sitzt er oft stundenlang auf einer Blüte.
| Rosenkäfer auf Schwarzer Flockenblume (Centaurea nigra) |
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| Rosenkäfer auf Schlafmohn (Papaver somniferum) |
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| Rosenkäfer auf Frühlings-Tamariske (Tamarix parviflora) |
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Der Rosenkäfer legt seine Eier in moderndes Holz von abgestorbenen Bäumen, in Komposthaufen, Ameisennestern oder den Mulm von alten Laubbäumen. Die Larven bzw. Engerlinge werden vier bis fünf Zentimeter lang und benötigen zwei bis drei Jahre Entwicklungszeit, bis sie sich verpuppen können. Sie sind keine Schädlinge, sondern ernähren sich von zersetzten Pflanzenteilen oder Mulm und helfen so bei der Humusbildung.
| Rosenkäfer auf Kugeldistel (Echinops sphaerocephalus) |
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| Rosenkäfer auf Gelber Resede (Reseda lutea) |
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| Rosenkäfer auf Rosenlauch (Allium roseum) |
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| Rosenkäfer auf Riesen-Schuppenkopf (Cephalaria gigantea) |
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| Rosenkäfer auf Gelber Flockenblume (Centaurea macrocephala) |
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| Rosenkäfer auf Berberitze (Berberis vulgaris) |
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| Rosenkäfer auf Gelber Wiesenraute (Thalictrum flavum) |
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| Rosenkäfer auf Essigbaum (Rhus hirta) |
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| Rosenkäfer auf Mädesüß (Filipendula ulmaria) |
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Maikäfer- und Rosenkäfer-Engerlinge kann man recht sicher unterscheiden: Maikäfer- Engerlinge sind von vorn bis hinten ungefähr gleich dick, beim Rosenkäfer-Engerling dagegen ist das Vorderteil deutlich schlanker als das Hinterteil. Außerdem kriecht der Rosenkäfer-Engerling auf dem Rücken mit hochgehaltenen Beinchen davon, während der Maikäfer-Engerling versucht, gekrümmt in der Seitenlage wegzukommen.
Rosenkäfer auf Duftschneeball (Viburnum burkwoodii) |
Rosenkäfer auf Pfeifenstrauch (Philadelphus coronarius) |
Rosenkäfer auf Rose (Rosa ssp.) |
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Rosenkäfer auf Heckenkirsche (Lonicera tatarica) |
Rosenkäfer auf Moschusmalve (Malva moschata) |
Rosenkäfer auf Flieder (Syringa vulgaris) |
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Rosenkäfer auf Habichtskraut (Hieracium umbellatum) |
Rosenkäfer auf Russischer Stockrose (Alcea rugosa) |
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| Rosenkäfer an Trauerweide (Salix alba 'Tristis' oder Salix babylonica) |
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Rosenkäfer an Kirsche (Prunus ssp.) |
Rosenkäfer an Apfel (Malus ssp.) |
Rosenkäfer an Kirschpflaume (Prunus cerasifera) |
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| Rosenkäfer an Goldjohannisbeere (Ribes aureum) |
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| Rosenkäfer beim Liebesspiel |
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| Rosenkäfer-Engerling |
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Maikäfer- und Rosenkäfer-Engerlinge kann man recht sicher unterscheiden. Rosenkäfer-Engerlinge sind kompakter, ihr Vorderteil ist schlanker als das Hinterteil.
Maikäfer-Engerlinge sind dagegen länger und von vorn bis hinten ungefähr gleich dick,
Außerdem kriecht der Rosenkäfer-Engerling auf dem Rücken mit hochgehaltenen Beinchen davon, während der Maikäfer-Engerling versucht, gekrümmt in der Seitenlage wegzukommen.
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